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Sommercamp 2018

Das diesjährige Sommercamp führte uns nach Frankreich, wo wir eine Woche auf dem Camping „Rives des Corbières“ in Port Leucate verbrachten.

Am Samstag, dem 14.Juli, trafen wir uns um Mitternacht bei der EMK in Thun für den Start in das gemeinsame Abenteuer. Dort wurde auch der „HL-Stab“ von Andi Wydler an Marc Feller übergeben, der dieses Jahr zum ersten Mal die Hauptleitung für das Camp übernahm.

Nach einer etwa zwölfstündigen Reise erreichten wir am Sonntagmittag den Campingplatz in Port Leucate. Glücklicherweise wurde uns ein Platz unter einer grossen Pinie zugeteilt, die uns etwas Schatten spendete. So konnten wir in Ruhe eine Mittagspause machen, um anschliessend mit dem Aufbau der Zelte zu beginnen. Als Alles aufgebaut war, machten wir uns auf zum Strand, wo wir eine erste Abkühlung im Meer geniessen konnten. Der grosse Sandstrand war optimal gelegen und nur etwa 5 Gehminuten von unserem Campingplatz entfernt.

Im Land des angehenden Weltmeisters konnten wir uns am ersten Tag natürlich das WM-Finalspiel Frankreich gegen Kroatien nicht entgehen lassen. So drängten wir uns mit gefühlt allen anderen Campingplatzbesuchern in den einen Raum, wo das Fussballspiel auf einer Grossleinwand übertragen wurde. „On est champion! On est champion!“ wurde gejubelt, als Frankreich den Final tatsächlich mit 4:2 gewann und der Sieg wurde durch Hupkonzerte bis spät in die Nacht gefeiert.


Jeden Tag starteten wir mit einer Stillen Zeit, in der verschiedene Workshops wie Gebet, Gespräch, Bibel lesen, Tageslosung, Handlettering oder Worship angeboten wurden. Die Teilnehmer konnten jeweils selbst entscheiden, auf welche dieser Arten sie sich Zeit für Gott nehmen möchten. 

Über der ganzen Woche stand das Thema FOKUS. Dazu hörten wir täglich einen Input, der anschliessend in Kleingruppen weiterdiskutiert und vertieft wurde. Es gab einen Fokus Offline, Fokus Jetzt, Fokus Massstab/Leistung und Fokus Teilen. Beim Input zum Fokus offline wurden wir herausgefordert, eine persönliche Challenge festzulegen, wie wir unseren Handygebrauch einschränken können. Statt alleine in den Bildschirm zu starren, sollten wir lieber bewusst Zeit mit Gott und Freunden verbringen. Einige Teilnehmer verzichteten gleich eine ganze Woche lang auf ihr Handy, die anderen reduzierten ihren persönlichen Gebrauch. Die Folgen waren sehr erfreulich und deutlich erkennbar, es wurde sehr viel gespielt (Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele) und es entstanden spannende Diskussionsrunden. Während der gesamten Woche herrschte eine sehr positive, zufriedene Stimmung und ein guter Umgang untereinander.

 

Natürlich wurde aber nicht nur gespielt, sondern es gab auch verschiedene actionreiche Angebote wie Jumppark, Seilpark, Wasserpark, Kartfahren oder Paintball. Auch ruhigere Aktivitäten wie Baden in der Bucht, Shopping im Decathlon, ein Tagesausflug nach Collioure oder Eis essen im Städtchen Port Leucate standen auf dem Programm.

In diesem Jahr war das Biwakieren am Strand freiwillig – viele nahmen die Möglichkeit wahr und informierten uns anderen, die im Zelt übernachtet hatten, am nächsten Morgen über den wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer.

 

Nach einer Woche mit toller Gemeinschaft, Inputs, Spielen, ruhigen sowie action-geladenen Momenten ging es langsam dem Ende zu. Schliesslich hiess es alle Zelte wieder abbauen, einen letzten Nachmittag am Strand oder im Städtchen geniessen und am Abend noch gemeinsam im Restaurant essen gehen. Die obligaten Gruppenfotos am Pier durften nicht fehlen und so warfen sich alle noch ein letztes Mal in Pose. Anschliessend liessen wir den Abend durch gemeinsames Singen, einen Brief an sich selbst verfassen und Gespräche gemütlich ausklingen. 

Schliesslich verteilten wir uns auf die Autos und machten uns auf die Rückreise in die Schweiz. Gegen Sonntagmittag kamen alle wieder gut in Thun an. 

 

Trotz kleinen Zwischenfällen dürfen wir auf ein tolles Sommercamp zurückschauen und sind froh um Gottes Bewahrung während dieser Woche.

 

Speziell zu erwähnen ist noch die ausgezeichnete Camping-Küche, die wir jeden Tag geniessen durften. So wurde uns zum Frühstück nebst Brot, Müesli, Obst, Käse, Gonfi etc. teilweise sogar Milchreis oder Rührei angeboten. Es gab Spaghetti mit verschiedenen Saucen, Crêpes, Hamburger, eine grosse Auswahl an Fleisch, Fisch und Gemüse für den Tischgrill, leckere Desserts und sogar eine Schweizer Fritteuse hatte den Weg auf unseren Campingplatz gefunden, in welcher frische Pommes Frites frittiert wurden. 

Kulinarisch wurden wir also durchaus verwöhnt… 😉

 

Im Namen des Leiterteams Michaela Schmalhardt